THOMAS ALDER
PRAXIS FÜR
NATURHEILKUNDE

GESCHICHTE


Die Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) gehört zu den ältesten medizinischen Therapien und ist auf allen Kontinenten und in allen Kulturen beheimatet. Die Pflanzenheilkunde basiert auf traditioneller Medizin. Erfahrungswerte, überliefertes Wissen und Traditionen spielen eine wichtige Rolle. Die Heilpflanzentherapie gehört zu den klassischen anerkannten Naturheilverfahren.


HEILPFLANZENTHERAPIE


In der Heilpflanzentherapie (Phytotherapie) kommen ganze Pflanzen oder Pflanzenteile (Blüten, Blätter, Samen, Rinden, Wurzeln) zur Anwendung. Diese Ausgangsstoffe werden frisch oder als Aufguss bzw. Auskochung (Tee), Saft, Tinktur, Extrakt, Pulver, ätherisches Öl etc. therapeutisch angewendet. Der Wirkstoff eines pflanzlichen Arzneimittels ist in der Regel ein Extrakt in seiner Gesamtheit. Durch die synergistischen Effekte der einzelnen Bestandteile und Wirkstoffe unterscheiden sich Phytotherapeutika von den in der Schulmedizin verwendeten Monopräparaten.

Bei vielen Pflanzen sind der Hauptwirkstoff und die anderen Bestandteile bekannt und erforscht.
Doch es wäre nicht richtig, den Heileffekt einer Heilpflanze allein dem Hauptwirkstoff
zuzuschreiben. Fast immer sind in einem Heilkraut mehrere arzneilich wirksame Inhaltstoffe
vorhanden. Die traditionell ausgerichtete Phytotherapie betrachtet die Pflanze als eine
Lebensform, die sowohl stoffliche Elemente wie auch energetische Kräfte in sich vereint.


ANWENDUNG VON HEILPFLANZEN


Heilpflanzen beeinflussen bei richtigem Einsatz den ganzen Lebensbereich des Menschen. Diese
Arzneien greifen heilend, ordnend, harmonisierend und belebend in das Krankheitsgeschehen
ein. Die Heilpflanzentherapie bietet bei der Behandlung und Vorbeugung akuter und chronischer
Krankheiten oft eine ergänzende therapeutische Möglichkeit.