THOMAS ALDER
PRAXIS FÜR
NATURHEILKUNDE

NATURHEILKUNDLICHE PRAKTIKEN


Naturheilkundliche Praktiken haben als gemeinsame Basis das Prinzip der Ordnungs- und Regulationstherapie. Diese gründet auf der Überzeugung, dass ein gesunder Organismus über ausreichend Selbstheilungskräfte verfügt, um sich im Krankheitsfalle selber zu heilen. Belastungen wie z. B. ungesunde Lebensführung, fehlerhafte Ernährung, Bewegungsmangel, gestörter Schlafrhythmus, körperliche Erschöpfung, psychische Traumas, aber auch genetische Vorbelastungen begünstigen eine Störung dieser Eigenregulation und können langfristig zu Krankheit führen. Um das innere Gleichgewicht eines erkrankten Menschen wieder herzustellen, bediene ich mich in der Praxis verschiedener naturheilkundlicher Methoden. Ziel ist es, über das vegetative Nervensystem ordnend und regulierend auf die Selbstheilungskräfte einzuwirken und so die von der Natur vorgesehene Ordnung wieder herzustellen. Zu diesen Methoden gehören:


ASYMMETRISCHE BEWEGUNGSTHERAPIE


Grundlage der von mir in der Praxis angewandten naturheilkundlichen Therapiemethoden bildet das Beurteilen und Behandeln einer schiefen bzw. blockierten Beckenbasis. Restriktionen dieser Art verhindern das optimale Aufrichten der Wirbelsäule und führen reaktiv zu vegetativen Dysfunktionen infolge eines Missverhältnisses zwischen Sympathikus und Parasympathikus. Durch die Eliminierung statischer Fehler und das Zuführen von asymmetrischen Bewegungsmustern werden fehlerhafte Kompensationsmuster korrigiert und die individuelle Ordnung wieder hergestellt.


AUSLEITENDE VERFAHREN


Darunter werden verschiedene Behandlungsmethoden zusammengefasst, welche die Ausleitung von «überschüssigen Säften» und schädlichen Stoffen fördern. Ausleitung erfolgt vor allem über die Anregung der Organe Haut, Darm, Leber und Nieren. Ziel dieser Behandlungen ist es, das Immunsystem zu aktivieren, den Lymphfluss sowie die Stoffwechseltätigkeit anzuregen und dadurch die Ausgewogenheit der «vier Säfte» wieder herzustellen.


DIÄTETIK


Dieser Begriff stammt aus der Antike und umfasst alle Massnahmen, die durch eine geregelte Lebensweise zur Gesunderhaltung oder Genesung beitragen. Im Vordergrund steht die therapeutische Diätverordnung. Zu einer individuellen Ernährungsumstellung gehören nebst der richtigen Diät auch die regelmässige Einhaltung von Essrhythmus und die Abstimmung der Nahrungsmittel auf den jeweiligen Stoffwechseltyp. Eine sinnvolle und ausgewogene Ernährung im naturheilkundlichen Sinn sollte langfristig und im Alltag ohne grossen Mehraufwand eingehalten werden können.


PHYTOTHERAPIE


Therapeutisch angewandte Heilpflanzen greifen belebend, ordnend und regulierend in das Krankheitsgeschehen ein. Phytotherapeutische Arzneien stellen bei der Behandlung oder Vorbeugung von Krankheiten eine wertvolle ergänzende Therapiemöglichkeit dar.